Gaming-Monitor: Worauf kommt es beim Kauf an?

Gaming gehört für viele zum alltäglichen Leben. Dadurch lassen sich Probleme oder unnötige Gedanken aus dem Weg gehen. Allerdings benötigt es neben dem PC auch einen passenden Gaming-Monitor. Ohne diesen wäre 4K Gaming oder ähnliches nicht möglich. Beim Monitor handelt es sich um einen der wichtigsten Gaming-Setups. Leider wird ihm oft zu wenig Bedeutung beigemessen.

Worauf es beim Kauf von einem Gaming-Monitor ankommt und worauf zu achten ist, wird im folgenden Artikel erklärt.

Worauf kommt es bei einem Gaming-Monitor an

Die Größe des Monitors

Ein entscheidender Faktor beim Gaming-Monitor ist seine Größe. Wie auch bei TVs wird die Größe bei Monitoren in Zoll angegeben. Es bezeichnet die Länge der Display-Diagonalen. Die Größenangabe ist oft auch im Namen des Modells enthalten. Früher waren Geräte unter 24 Zoll noch zeitgemäß. Heutzutage hat sich die Situation aufgrund von 4K Gaming und anderen Sachen geändert. Speziell für Gamer werden Bildschirme mit einer Diagonalen zwischen 24 und 27 Zoll empfohlen. Sehr beliebt sind die 24 Zoll Varianten. Immer beliebter werden die 27er Monitore.

Gamer können durch das größere Display mehr vom Spielgeschehen sehen und schneller reagieren als andere Gamer. Größer sollte das Display allerdings nicht sein, da es sonst schwer fällt mit den Augen mitzuhalten. Beim Kauf gilt es weiterhin auf die Höhe in der Produktbeschreibung zu achten. Diese bezieht sich auf die Höhe mit und ohne Standfuß.

Reaktionszeit beim Gaming-Monitor

Reaktionszeit beim Gaming-MonitorDas A und O eines jedes Gaming-Monitors ist die Reaktionszeit. Unter der Reaktionszeit versteht man die Geschwindigkeit der LCD-Kristalle, um ein neues Bild auf dem Monitor darstellen zu können. Im englischen Bereich fällt oft der Begriff „Response Time“. Im Endeffekt handelt es sich um die Bildaufbauzeit. Insbesondere für Gamer ist das ein entscheidendes Kriterium, um auf die Reaktionen anderer Spieler rechtzeitig reagieren zu können. Ein gutes Beispiel sind schnelle und heftige Kampfszenen.

Oft wird die Reaktionszeit mit Input Lag verwechselt. Dieser spielt beim Kauf von einem Gaming-Monitor keine Rolle. Dort wird lediglich die zeitliche Verzögerung zwischen Eingang des Signals bis zur tatsächlichen Darstellung beschrieben. Der Input Lag spielt eher auf Konsolen wie der PS4 oder Xbox One eine wichtige Rolle. Generell sind die Angaben der Hersteller mit Vorsicht zu genießen. Gute Reaktionszeiten bewegen sich zwischen 2 und 5 Millisekunden.

Die Ausstattung des Gaming-Monitor

Auf dem Markt gibt es unterschiedliche Arten von Gaming-Monitoren. Jeder verfügt über seine eigenen Vor- und Nachteile. Bei der Ausstattung kommt es vor allem auf das Panel an. Hier handelt es sich um das Herzstück eines jeden Monitors. Unterschieden werden 4 Grundtypen:

  • TN
  • PVA
  • MVA
  • IPS

Die Panels kommen nicht nur in Monitoren, sondern auch in TVs zum Einsatz. Bei den TN-Panels (Twisted-Nematic) handelt es sich um die preisgünstigere Variante. Unter anderem ist hier der Betrachtungswinkel eingeschränkt, da sich die Monitore mit der Technik schlecht von der Seite ansehen lassen. Besser geeignet sind MVA-Panels, die über eine gute Blickwinkelstabilität verfügen. Die beste Variante für Gamer ist das IPS-Panel, sofern das Budget dafür ausreicht. Ansonsten empfiehlt sich der Griff zu einer MVA Variante.

G-Sync und FreeSync

Bei einem Gaming-Monitor ist Screen-Tearing äußerst ärgerlich. Aus diesem Grund haben die Hersteller eine Technologie entwickelt:

  • NVidia G-Sync
  • AMD FreeSync

Bei AMD und NVidia handelt es sich um Unternehmen, welche für Grafik verantwortlich sind. Für ein besseres Spielerlebnis wurde NVidia G-Sync und AMD FreeSync entwickelt. Im Großen und Ganzen lassen sich durch beide Technologien die Schlieren am Monitor vermeiden. Weiterhin optimieren sie die Kommunikation zwischen Grafikkarte und dem Monitor ähnlich wie bei einer hohen Hertz-Zahl.

Ein Gaming-Monitor mit einer dieser Techniken passt die Bildwiederholrate dynamisch an die Zahl der Bilder in der Sekunde an. Dadurch entsteht ein flüssigeres Spielerlebnis, welches insbesondere für Gamer von Vorteil ist. Ohne diese beiden Techniken würde der Monitor mit einer starren Bildwiederholrate agieren, welches zu Bildfehlern und Eingabeverzögerungen führen kann.

Der Preis für einen guten Gaming-Monitor

Neben den technischen Features spielt der Preis eine weitere Rolle. Vor allem in der heutigen Zeit gibt es etliche Hersteller mit unterschiedlichen Angeboten. Um die Übersicht nicht zu verlieren, empfiehlt sich ein ordentlicher Preisvergleich seines Favoriten. Dazu wird das gewünschte Produkt mit den Preisen anderer Hersteller verglichen. Hier lassen sich einige an Euros sparen, die für anderes Zubehör ausgegeben werden können.

Aktuelle Angebote für Gaming-Monitore

Zusammenfassung und Fazit

Gaming ist ein äußerst weit verbreitetes Hobby. Mittlerweile gibt es spezielle eSports-Events, an dem Gamer ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Deswegen spielt nicht nur der PC, sondern auch der Monitor eine wichtige Rolle. beim Kauf kommt es auf Dinge wie Reaktionszeit, Art des Panels oder die Ausstattung an. Ebenfalls Einfluss nimmt die Größe. Monitore unter 24 eignen sich nicht mehr wirklich zum Gaming und wurden durch 24 bis 27 Zoll Varianten ersetzt. Wer die oben genannten Tipps berücksichtigt, kann sich über ein tolles Spielerlebnis freuen.

Letzte Aktualisierung am 11.12.2018 um 03:35 Uhr / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API